Der Weg vom Moderator hin zum freien Sprecher oder freien Trau-Redner war nicht so groß und ich bin für die Zukunft positiv eingestellt, sowie auch offen dafür, diese Bereiche weiter auszubauen
...denn wie bei allem in meinem Leben:
Stillstand ist Rückschritt und daher ist stetige Weiterbildung für mich eine Pflicht.
Eine Rede über euch, nicht irgendeine Rede über die Liebe.
Eine freie Trauung darf emotional sein. Sie darf feierlich sein. Und ja, es fließen auch ein paar Tränen.
Aber es darf genauso herzlich gelacht werden.
Vor allem sollte eine freie Trauung eines sein: Eure Trauung.
Keine austauschbare Rede darüber, was Liebe bedeutet. Keine Zeremonie, die versucht, eine kirchliche Trauung zu kopieren. Und keine Geschichte, bei der man einfach zwei Namen austauschen könnte
und sie würde auch zu einem anderen Brautpaar passen.
Wenn ich euch als Trauredner begleite, geht es um eure tatsächliche Geschichte. Um den Weg, der euch bis zu diesem Tag geführt hat.
Um schöne Erinnerungen, unterschiedliche Sichtweisen, kleine Macken, große Gefühle und manchmal auch um Zeiten, die nicht ganz so einfach waren.
Kurz gesagt: Es geht um euch.
Wie ich überhaupt zum Trauredner wurde
Eigentlich hatte ich dies ursprünglich gar nicht geplant, Trauredner zu werden.
Als Hochzeits-DJ bin ich immer lange vor den ersten Gästen an der Location. Ich baue meine Technik frühzeitig auf, bereite mich vor und erlebe dadurch seit vielen Jahren auch freie Trauungen aus
nächster Nähe.
Und dabei habe ich sehr unterschiedliche Zeremonien erlebt.
Manche haben mich berührt. Bei anderen hatte ich das Gefühl, dass eine freie Trauung versucht, möglichst nah an einer kirchlichen Zeremonie zu bleiben. Und manchmal hörte ich lange Ausführungen
über die Liebe, wusste anschließend aber erstaunlich wenig über die beiden Menschen, die gerade geheiratet hatten.
Irgendwann fragte mich ein Brautpaar, ob ich nicht auch ihre freie Trauung übernehmen würde.
Meine erste Reaktion?
Eher: Nein.
Die beiden ließen allerdings nicht locker.
Also stellte ich mir irgendwann die entscheidende Frage:
Wenn ich eine freie Trauung gestalte, wie müsste sie sein, damit sie zu mir passt?
Ich wollte keine kirchliche Trauung nachbauen. Ich wollte keine allgemeine Rede über die Liebe halten. Und ich wollte auch nicht plötzlich eine Rolle spielen, die überhaupt nicht zu mir
passt.
Die Antwort daraus wurde mein eigenes Konzept.
Zwei Menschen. Zwei Perspektiven. Eine gemeinsame Geschichte.
Natürlich möchte ich wissen, wie ihr euch kennengelernt habt.
Aber jetzt kommt der entscheidende Unterschied:
Ich frage euch nicht gemeinsam!
Ihr bekommt von mir Fragen zu euch, eurer Beziehung und eurem gemeinsamen Leben. Diese beantwortet ihr unabhängig voneinander.
Kein gemeinsames Ausfüllen auf dem Sofa. Kein: „Was schreiben wir denn bei Nummer fünf?“ Und möglichst auch kein heimlicher Blick auf die Antworten des anderen. ?
Denn ich möchte nicht eure gemeinsam abgestimmte Version kennenlernen.
Ich möchte die echte und ehrliche Version, bzw. deine Sicht und deine Sicht kennenlernen.
Erst dann laufen bei mir beide Geschichten wieder zusammen.
„Moment mal … SO habe ich das aber nicht in Erinnerung.“
Manchmal lese ich die Antworten und stelle fest:
Ihr erinnert euch tatsächlich nahezu identisch an einen bestimmten Moment.
Dann fasse ich eure beiden Perspektiven zusammen und erzähle daraus eure gemeinsame Geschichte.
Und manchmal …
nun ja.
Dann könnte man meinen, ihr wärt bei zwei vollkommen unterschiedlichen Veranstaltungen gewesen. ?
Sie erzählt beispielsweise, wie romantisch das erste Kennenlernen war.
Und er erinnert sich an die gleiche Situation möglicherweise ein klein wenig anders.
Genau diese unterschiedlichen Perspektiven machen eine Beziehung doch interessant.
Und sie sorgen während einer freien Trauung häufig ganz von selbst für etwas, das mir wichtig ist:
Echten Humor.
Ich muss keine Hochzeitswitze erzählen und niemanden künstlich vorführen. Der Humor entsteht aus euch, euren Geschichten und euren unterschiedlichen Blickwinkeln.
Und manchmal reicht schon ein einziger Blick des Brautpaares zueinander und die gesamte Hochzeitsgesellschaft weiß:
Ja. Genau so war das wahrscheinlich.
Es darf gelacht werden. Und es darf emotional werden.
Humor gehört für mich zu einer freien Trauung dazu.
Aber genauso wichtig sind die anderen Seiten eurer Geschichte.
Was schätzt ihr am anderen?
Wann habt ihr gemerkt, dass aus einem „Du und ich“ irgendwann ein „Wir“ geworden ist?
Welche kleinen Gesten bedeuten euch besonders viel?
Was habt ihr gemeinsam erlebt?
Und vielleicht auch:
Was habt ihr gemeinsam durchgestanden?
Manche Antworten sind lustig. Manche überraschend. Und manche gehen sehr ... sehr tief.
Brautpaare haben mir dabei auch sehr persönliche Erlebnisse und Schicksalsschläge anvertraut.
Mit solchen Geschichten gehe ich selbstverständlich anders um als mit der lustigen Anekdote vom Kennenlernen.
Persönlich bedeutet für mich nicht grenzenlos!
Ihr entscheidet, was Teil eurer Trauung werden darf und was ausschließlich zwischen uns bleibt. Es gibt Fragen, die ihr nicht beantworten möchtet? Dann lasst ihr sie aus udn teilt es mir mit. Es gibt ein Thema, das auf keinen Fall angesprochen werden soll? Dann wird es zu 100% nicht angesprochen.
Eine freie Trauung soll euch berühren und euch niemals unangenehm überraschen.
Eure Geschichte besteht nicht nur aus euch beiden.
Auf dem Weg bis zu eurem Hochzeitstag gab es vermutlich Menschen, die euch begleitet haben.
Eltern. Familie. Freunde. Trauzeugen.
Warum sollten diese Menschen bei eurer freien Trauung ausschließlich Zuschauer sein?
Wenn es zu euch und eurer Hochzeitsgesellschaft passt, beziehe ich beispielsweise eure Trauzeugen mit ein.
Auch eure Eltern können einen besonderen Platz innerhalb der Zeremonie bekommen: mit persönlichen Gedanken, Erinnerungen oder Wünschen für euren gemeinsamen weiteren Weg.
Nicht als Pflichtprogrammpunkt.
Und auch nicht, weil „man das eben so macht“.
Sondern weil manche Menschen zu eurer Geschichte gehören.
Was bedeutet Ehe eigentlich für euch?
Zwischen all den Geschichten, Erinnerungen und unterschiedlichen Perspektiven gibt es natürlich auch die ruhigeren Momente.
Aus euren Antworten entsteht für mich mit der Zeit ein Bild davon, was euch als Paar verbindet.
Welche Rolle spielt Familie für euch?
Was bedeutet Freundschaft?
Welche Werte sind euch wichtig?
Was bedeutet es für euch, verheiratet zu sein?
Und was wünsche ich euch, nachdem ich mich so intensiv mit eurer Geschichte beschäftigt habe?
Diese Gedanken verbinde ich mit eurer Geschichte und lasse sie in die Zeremonie einfließen.
Denn bei aller Lockerheit und allem Humor soll eines nicht verloren gehen:
Ihr heiratet gerade.
Und dieser Moment darf auch genau diese Bedeutung bekommen.
So entsteht eure freie Trauung
Eine persönliche Trauung entsteht für mich nicht erst am Hochzeitstag.
Sie beginnt mit euch.
Wir lernen uns kennen und sprechen darüber, was ihr euch für eure Hochzeit vorstellt und genauso darüber, was ihr ausdrücklich nicht möchtet.
Anschließend bekommt ihr meine Fragen.
Dabei geht es beispielsweise um euer Kennenlernen, besondere gemeinsame Momente, euren Alltag, eure gegenseitige Wahrnehmung, Herausforderungen, Wünsche und die Dinge, die eure Beziehung
ausmachen.
Und dann gilt:
Getrennt beantworten. Nicht voneinander abschreiben. ?
Danach beginnt meine eigentliche Arbeit.
Ich lese beide Versionen. Ich vergleiche sie. Ich suche Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Ich entdecke Geschichten, kleine Details, emotionale Momente und manchmal herrlich unterschiedliche
Erinnerungen.
Daraus entwickle ich eure Trauung und verbinde eure Antworten mit meinen eigenen Gedanken und Texten.
So entsteht keine Rede von der Stange.
Es entsteht eure Geschichte.
Wie lange dauert solch eine freie Trauung?
Als Orientierung plane ich für die eigentliche Zeremonie ungefähr 30 bis 40 Minuten ein.
Die genaue Gestaltung hängt allerdings von euch ab.
Eine freie Trauung ist schließlich gerade deshalb frei, weil sie nicht nach einem starren Schema funktionieren muss.
Persönliche Geschichten, emotionale Momente, Humor, Musik und die Einbindung von Trauzeugen oder Eltern können ihren Platz bekommen, wenn sie zu euch passen.
Entscheidend ist für mich nicht, nach exakt 40 Minuten auf die Uhr zu schauen.
Entscheidend ist, dass sich die Zeremonie richtig anfühlt.
Passt meine Art der freien Trauung zu euch?
Ich möchte nicht der passende Trauredner für jedes Brautpaar sein, nein, wirklich nicht.
Und das meine ich positiv.
Wenn ihr eine sehr förmliche Zeremonie sucht, die sich möglichst nah an einer klassischen kirchlichen Trauung orientiert, gibt es Traurednerinnen und Trauredner, die vermutlich besser zu euch
passen.
Wenn ihr euch dagegen wiedererkennen möchtet …
wenn eure Gäste zwischendurch herzhaft lachen dürfen …
wenn es anschließend wieder ganz still werden darf …
wenn persönliche Geschichten wichtiger sind als allgemeine Worte über die Liebe …
und wenn eure Trauung genauso individuell sein darf wie eure Beziehung:
Dann sollten wir uns kennenlernen.
Trauredner, Moderator und DJ aus einer Hand
Mit dem Ja-Wort muss meine Begleitung nicht enden.
Und genau hier unterscheidet sich mein Angebot von der klassischen Buchung eines Trauredners.
Ich begleite seit vielen Jahren Hochzeiten als DJ, Moderator, Ablaufberater und Zeremonienmeister.
Wenn ihr diese Leistungen miteinander kombiniert, kennt die Person, die euch bei der freien Trauung gegenübersteht, bereits eure Geschichte, eure Wünsche, euren geplanten Tagesablauf und häufig auch
wichtige Menschen aus eurem Umfeld.
Nach der Trauung verabschiede ich mich dann nicht zwangsläufig.
Aus dem Trauredner wird der Begleiter eures weiteren Hochzeitstages.
Ich kann Programmpunkte koordinieren, Übergänge moderieren, mit Trauzeugen und anderen Dienstleistern kommunizieren, auf Veränderungen im Ablauf reagieren und später als DJ die musikalische
Begleitung der Feier übernehmen.
Oder einfacher gesagt:
Vom Ja-Wort bis zur Party kann ein roter Faden entstehen.
Nicht fünf einzelne Dienstleister, die jeweils nur ihren eigenen Programmpunkt kennen.
Sondern auf Wunsch eine Begleitung, bei der viele Dinge ineinandergreifen.
Können wir Armin Bruch auch nur als Trauredner buchen?
Mein Trauredner-Konzept ist aus meiner langjährigen Begleitung kompletter Hochzeiten entstanden. Bisher wurde die freie Trauung deshalb überwiegend in Verbindung mit meinen weiteren Leistungen als DJ, Moderator und Hochzeitsbegleiter gebucht.
Gleichzeitig entwickelt sich dieser Bereich weiter.
Wenn ihr euch ausschließlich für eine freie Trauung interessiert, dürft ihr mich deshalb ebenfalls gerne ansprechen.
Dann schauen wir gemeinsam, welche Begleitung für eure Hochzeit sinnvoll ist und was aktuell möglich ist.
Freie Trauungen in Bad Nauheim, Hessen und darüber hinaus
Mein Ausgangspunkt ist Bad Nauheim in der Wetterau.
Von hier aus begleite ich Hochzeiten unter anderem in der Wetterau, im Raum Frankfurt und Rhein-Main sowie an weiteren Hochzeitslocations in Hessen und darüber hinaus.
Entscheidend ist für mich dabei weniger eine Landkreisgrenze.
Viel wichtiger ist die Frage:
Passen wir zusammen?
Denn gerade bei einer freien Trauung sollte nicht nur der Termin passen.
Auch die Chemie zwischen euch und eurem Trauredner sollte 100% stimmen.
Häufige Fragen zur freien Trauung
Müssen wir alle Fragen berantworten?
Nein!
Meine Fragen sollen mir helfen, euch und eure Geschichte kennenzulernen. Wenn euch eine Frage unangenehm ist oder ihr dazu nichts erzählen möchtet, lasst ihr sie einfach aus.
Warum Sollten wir die Fragen getrennt beantworten?
Weil genau dadurch zwei persönliche Perspektiven entstehen.
Wenn ihr vorher gemeinsam besprecht, was ihr antwortet, bekomme ich am Ende eine abgestimmte Geschichte. Mich interessieren aber eure individuellen Erinnerungen und Sichtweisen.
Und keine Sorge: Wenn Antworten bei einem sensiblen Thema sehr weit auseinanderliegen oder ich glaube, dass daraus eine unangenehme Situation entstehen könnte, gehe ich damit nicht einfach ungeprüft
in die Zeremonie.
Wird unsere Trauung lustig?
Sie darf es sein!
Humor ist ein wichtiger Bestandteil meiner Art, eine freie Trauung zu gestalten. Ich erzähle allerdings nicht einfach irgendwelche Witze.
Die schönsten humorvollen Situationen entstehen meistens aus euren eigenen Geschichten und den unterschiedlichen Perspektiven darauf.
Wird es dennoch emotional?
Sehr wahrscheinlich.
Aber ich möchte Emotionen nicht künstlich produzieren.
Wenn eure gemeinsame Geschichte emotionale Momente enthält, dürfen diese ihren Platz bekommen. Dabei gehe ich insbesondere mit persönlichen oder schwierigen Erfahrungen respektvoll um.
Können Trauzeugen und Eltrern eingebunden werden?
Ja, wenn ihr das möchtet und es zu eurer Zeremonie passt.
Trauzeugen können beispielsweise mit einer Frage oder einer Geschichte eingebunden werden. Eltern können persönliche Gedanken, Erinnerungen oder Wünsche an euch richten.
Wie lange dauert die freie Trauung?
Als Orientierung könnt ihr mit ungefähr 30 bis 40 Minuten rechnen. Der konkrete Ablauf wird jedoch auf euch und eure Zeremonie abgestimmt.
Können wir dich gleichzeitig als DJ und Moderator buchen?
Ja, genau daraus ist mein Konzept ursprünglich entstanden.
Neben der freien Trauung kann ich euch als Ablaufberater, Moderator bzw. Zeremonienmeister und anschließend als DJ begleiten.
So kann sich ein roter Faden von der Trauung bis zur späteren Feier ziehen.
Erzählt mir eure Geschichte
Vielleicht wisst ihr schon ganz genau, wie eure freie Trauung aussehen soll.
Vielleicht wisst ihr bisher auch nur:
Bitte nicht steif. Bitte nicht austauschbar. Und bitte keine 40 Minuten allgemeine Rede über die Liebe.
Damit kann ich arbeiten. ?
Schreibt mir ein paar Zeilen über euch, euren Hochzeitstag und eure Vorstellungen.
Dann lernen wir uns kennen und finden gemeinsam heraus, ob meine Art der freien Trauung zu euch passt.
Denn am Ende soll ich nicht irgendeine Liebesgeschichte erzählen.
Ich möchte eure erzählen.